Nachlese aus dem EPD Newsletter:

rotetasche10webgrrlsDer Equal Pay Day 2013 war ein großartiger Erfolg! Die erste Bilanz: eine erhebliche Steigerung der Medienberichterstattung und eine weitere Steigerung der Aktionszahlen! Der Erfolg unserer gemeinsamen Aktivitäten und Aktionen ist unter anderem darin zu sehen, dass das Thema in allen gesellschaftlichen Gruppen angekommen ist: das in der Gesellschaft erreichte Maß an Geschlechtergerechtigkeit wird inzwischen an der statistisch ermittelten „Lohnlücke“ gemessen. Fragen der Arbeitsbewertung und der Entgeltstrukturen in Unternehmen beschäftigen nicht länger nur die Fachleute, sondern auch die Medien und die Politik! Einen Tag nach dem Equal Pay Day 2013 debattierten auch die Fraktionen im Deutschen Bundestag http://www.equalpayday.de/index.php?id=1375&rid=t_1738&mid=467&aC=d8924f5a&jumpurl=-1 über den richtigen Weg, Entgeltgleichheit zu erreichen. Dabei besteht inzwischen Einvernehmen darüber, dass die Lohnlücke existiert und geschlossen werden muss. Allen Anträgen gemeinsam war darüber hinaus die zutreffende Analyse der Ursachen der ungleichen Bezahlung von Frauen und Männern. weiterlesen …


10 Fakten zum geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied

  1. Die Lohnlücke liegt bei 22 Prozent
  2. Typische Frauenberufe werden schlechter bezahlt
  3. Frauen fehlen in Entscheidungsgremien
  4. Altersarmut ist weiblich
  5. Die Lohnlücke führt zu Abhängigkeiten
  6. Frauen sind Bildungsgewinner – und dann?
  7. Erwerbsunterbrechungen und Karriereknick
  8. Das Zuverdienst-Modell: Teilzeit und Minijobs
  9. Lohnfindung basiert auf Wertvorstellungen
  10. Die Lohnlücke schadet Deutschland

Was steckt hinter diesen Fakten? Informationen im PDF 10 Fakten zum geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied

Mehr aktuelle Infos: http://www.equalpayday.de/presse/pressemitteilungen/


Lohngerechtigkeit in 100 Jahren? 23-prozent.de

Hinter dem Link http://www.23-prozent.de/ verbirgt sich die Aktionswebseite zum EPD der Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Berlins.

„Heute ist der Lohnunterschied nach den aktuellen Berechnungen des statistischen Bundesamtes von 23 % des Vorjahres auf 22 % gesunken .Wenn wir in dem Tempo weiter machen – alle 5 Jahre 1% – haben wir erst in 100 Jahren die Lohngerechtigkeit erreicht!.

Für uns nicht akzeptabel!“

Auf dieser Webseite finden sich – nach Bezirken geordnet – Dienstleister und Geschäft, die am 21. März 2012, dem EPD, Frauen einen Rabatt von 22 % (Stand: 2013) gewähren.


Aktionslandkarte und Online-Formular Aktionsmeldung für den EPD 2013

Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr am 21. März. Auf der offiziellen Seite der Kampagne befindet sich die Aktionslandkarte mit der Möglichkeit, Aktionen in der Nähe zu suchen oder eigene Aktionen einzutragen und zu veröffentlichen.

EPD Aktionslandkarte 2013


Studie des DIW

Laut den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) verdienen Frauen in Führungspositionen im Durchschnitt 1000 € brutto monatlich weniger als ihre männlichen Kollegen.