10 Fakten zum geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied

  1. Die Lohnlücke liegt bei 22 Prozent
  2. Typische Frauenberufe werden schlechter bezahlt
  3. Frauen fehlen in Entscheidungsgremien
  4. Altersarmut ist weiblich
  5. Die Lohnlücke führt zu Abhängigkeiten
  6. Frauen sind Bildungsgewinner – und dann?
  7. Erwerbsunterbrechungen und Karriereknick
  8. Das Zuverdienst-Modell: Teilzeit und Minijobs
  9. Lohnfindung basiert auf Wertvorstellungen
  10. Die Lohnlücke schadet Deutschland

Was steckt hinter diesen Fakten? Informationen im PDF 10 Fakten zum geschlechtsspezifischen Entgeltunterschied

Mehr aktuelle Infos: http://www.equalpayday.de/presse/pressemitteilungen/


Lohngerechtigkeit in 100 Jahren? 23-prozent.de

Hinter dem Link http://www.23-prozent.de/ verbirgt sich die Aktionswebseite zum EPD der Landesarbeitsgemeinschaft der bezirklichen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Berlins.

„Heute ist der Lohnunterschied nach den aktuellen Berechnungen des statistischen Bundesamtes von 23 % des Vorjahres auf 22 % gesunken .Wenn wir in dem Tempo weiter machen – alle 5 Jahre 1% – haben wir erst in 100 Jahren die Lohngerechtigkeit erreicht!.

Für uns nicht akzeptabel!“

Auf dieser Webseite finden sich – nach Bezirken geordnet – Dienstleister und Geschäft, die am 21. März 2012, dem EPD, Frauen einen Rabatt von 22 % (Stand: 2013) gewähren.


Aktionslandkarte und Online-Formular Aktionsmeldung für den EPD 2013

Der Equal Pay Day ist in diesem Jahr am 21. März. Auf der offiziellen Seite der Kampagne befindet sich die Aktionslandkarte mit der Möglichkeit, Aktionen in der Nähe zu suchen oder eigene Aktionen einzutragen und zu veröffentlichen.

EPD Aktionslandkarte 2013


Studie des DIW

Laut den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) verdienen Frauen in Führungspositionen im Durchschnitt 1000 € brutto monatlich weniger als ihre männlichen Kollegen.


Frauenverbände im Münchener Rathaus

In München fand der Equal Pay Day aufgrund von Baumaßnahmen diesmal im Rathaus statt; rote Flaggen, rote Luftballons und rote Taschen wiesen den Weg ins Innere, wo ein breites Bündnis von Münchner Frauenverbänden mit Infoständen vertreten war. Und tatsächlich fanden neben den Informierten und Entschlossenen, die sich den Kampf für Entgeltgerechtigkeit schon zuvor auf die des Stadtbundes der Fahnen geschrieben hatten, auch Besucherinnen den Weg ins Rathaus, die sich erstmals mit dem Thema Lohnungleichheit konfrontierten. Im Rathaussaal begrüßten Christa Weigl-Schneider, Vorsitzende Münchner Frauenverbände
, und Michaela Pichlbauer, Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt, die Anwesenden; eine umfangreiche Präsentation machte deutlich, dass noch eine Menge Anstrengungen nötig sind, um Gerechtigkeit herzustellen. Zahlreiche Vertreterinnen von Parteien, Verbänden und Frauennetzwerken — darunter auch die Webgrrls — waren mit Infoständen präsent, an denen eifrig diskutiert wurde. Gleichwohl: Eine Kundgebung auf dem Marienplatz verschafft dem Equal Pay Day noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.  Mehr Infos zum Programm: http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Aktuelles/Auswahl/0330Equal-Pay-Day—Aktionstag-fuer-gerechte-Bezahlung-in-Muenchen.html
Barbara Maria Zollner (www.zinnober-abc.com)  vom webgrrls Regioteam München http://jubilaeum.webgrrls.de
Fotos: Sabine Fritz www.foto-fritz.com